Katzensteiner Agrar GmbH Zwönitz
Kartoffeln – unsere Stärke !
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 Am 03.11.2021 sind wir mit der Ernte unserer Kartoffeln fertig geworden. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Beteiligten.
Es liegen nun 21 Sorten aus 68 verschiedenen Partieen bei uns im Lager. Was bedeutet, dass nun für ca. 7500t Kartoffeln der Winterschlaf bei 3-6°C beginnt.
Unsere Mitarbeiter haben hingegen alle Hände voll zu tun, um die Ernte- und Einlagerungsmaschinen zu warten sowie die Aufbereitungsanlage für die Pflanzkartoffeln in Schuss zu bringen. Weiterhin werden ständig Speisekartoffeln verlesen, so dass ihnen in unserem Hofladen ständig beste Kartoffeln zur Verfügung stehen.

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Die Kartoffelernte dieses Jahr gestaltet sich besonders schwierig. Aufgrund der feuchten Wachstumsbedingungen in diesem Jahr sind die Kartoffeln zwar Ertragsmäßig sehr gut einzuschätzen, jedoch sind die Qualitäten eher schlecht. Die Feuchtigkeit hat zu einer starken Ausbreitung von Schaderregern geführt, sodass wir dieses Jahr ein großes Problem mit faulen Knollen haben. Unsere Aufgabe ist es nun das Erntegut stark zu belüften, um eine Abtrocknung zu bewirken. Nur so ist es möglich die Ausbreitung der Fäule im Lager einzudämmen, um ihnen auch weiterhin qualitativ hochwertige Kartoffeln anbieten zu können.


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Am 27.08.2021 fand das 30 Jährige Jubiläum unseres Betriebs statt. Gleichzeitig dazu wurde Karl Günther in seinen wohlverdienten Ruhestand entlassen. Er war der Geschäftsführer seit der ersten Stunde und das Gesicht der KAZ. Abgelöst wird er durch Paul Borrmann, welcher nun die Aufgabe hat die Geschäfte zu leiten und qualitativ hochwertige Kartoffeln zu produzieren.


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Am 10. August haben wir begonnen das Kraut ab zu schlagen. Das wird gemacht, da die Kartoffeln die gewünschte Größe für die Verwendung als Pflanzgut erreicht haben. Bei einem weiteren Wachstum wäre es nicht mehr möglich die Knollen mit der Kartoffellegemaschine zu pflanzen, da sie zu groß wären. Die Krautminderung führt zum Wachstumsstillstand. Neben der Knollengröße ist auch der Stärkegehalt nicht zu vernachlässigen, da zu wenig Stärke dazu führt, dass die Kartoffeln nicht schmecken oder nicht lagerfähig sind. In unserem Fall ist bereits genug Stärke in die Knollen eingelagert worden, so dass die Kartoffeln nach der Ernte lagerfähig sind.



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 Unser Kartoffeln haben sich in diesem Jahr, durch die hohen Niederschläge sehr gut entwickelt. Die nahezu immer nassen Bestände bringen aber ein anderes Risiko mit sich, Pilze fühlen sich hier besonders wohl. So breitet sich auch der Schadpilz phytophthora infestans (Kraut und Knollenfäule) bei Unachtsamkeit rasch aus. 
Wir arbeiten daher mit dem Prognosemodell Weihenstephan, um Krankheitsherde frühzeitig bekämpfen zu können. Voraussetzung für eine erfolgreiche Berechnung ist dabei neben exakten Wetterdaten eine ständige Bestandskontrolle. 
Erst wenn Handlungsbedarf erkannt wird fährt unsere Spritze los. Diese spritzt dann aber kein Gift, was alles und jeden (vor allem Insekten und Menschen) sofort tötet. Stattdessen wird ein Fungizid ausgebracht, welches nur Pilze (Phythophthora und Alternaria) angreift. 
Nur so ist es möglich eine gesunde Ernte ins Lager zu bringen, welche sich bis in den nächsten Sommer hinein hält.


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In der ersten Juniwoche haben wir endlich die letzten Pflanzkartoffeln in den Boden bekommen. Somit haben wir dieses Jahr in Summe etwa 160ha Kartoffeln im Anbau. Die Fläche verteilt sich dabei auf unsere drei Anbauer die Zwönitzer Agrargenossenschaft e.G., die Agrargenossenschaft Lößnitz-Stollberg e.G. und den Agrarbetrieb "Unteres Erzgebirge" GmbH.

 
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